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"Schätze - 70 Jahre Museum der Stadt Zerbst/Anhalt"

'Schätze - 70 Jahre Museum der Stadt Zerbst/Anhalt'

„Schätze – 70 Jahre Museum der Stadt/Zerbst Anhalt“ - das ist der Titel der neuen Sonderausstellung im Museum am Weinberg eröffnet wird.

Der 16. April 1945 hat eine Zäsur in der Geschichte der Stadt Zerbst/Anhalt gesetzt, die man bis heute spüren und erleben kann. Mit der Zerstörung der Stadt ging auch wertvolles Kulturgut verloren. Dennoch feierten die Zerbster 1949 die urkundliche Ersterwähnung von Zerbst in der Gründungsurkunde des Bistums Brandenburg aus den Jahren 948/949. Eine Ausstellung wurde zusammengetragen. Im Dezember 1950 wurden dann die Grundlagen für das neue Heimatmuseum gelegt und zwei Jahre später, 1952, wurde im Refektorium des Franziskanerklosters die Ausstellung eröffnet.

„Sie zeigte die Geschichte der Stadt. Beeindruckend war das große, zentral zwischen den Pfeilern aufgestellte Stadtmodell. Kontinuierlich wurde die Sammlung erweitert, die Kreuzgänge und weitere Räume kamen als Ausstellungsfläche hinzu. Zunächst ehrenamtlich von Hermann Maenicke geführt, wurde Heinz-Jürgen Friedrich 1980 der erste hauptamtliche Museumsleiter. Seine Liebe zur Stadtgeschichte und sein großes Engagement hat das Museum in den folgenden Jahrzehnten auch überregional geprägt“, so die heutige Museumsleiterin Agnes-Almuth Griesbach.

Ein besonderer Schwerpunkt der Museumsarbeit liegt heute auf der Museumspädagogik. Die Vermittlung von Geschichte und Geschichten mit allen Sinnen erlebbar und nachhaltig zu gestalten ist ein besonderes Anliegen. Neben der ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte ziehen Sonderschauen wie zum Beisüiel zur Geschichte der ersten Apotheke in Anhalt, der Freimaurerei oder der Zerstörung der Stadt 1945 und deren Wiederaufbau, Handwerk und Manufakturen Besucher in ihren Bann.

Aber zur Museumsarbeit gehört noch viel mehr – all das, was der Besucher nicht sieht: Pflege des Kulturgutes, (Auf-)Bewahrung nach konservatorischen Aspekten und Provenienz, Archivierung, wissenschaftliche Erfassung, Erweiterung des Sammlungsbestandes – gesammelt und dokumentiert wird für spätere Generationen die Zeit der DDR.

Die Ausstellung mit Schätzen aus 70 Jahren Museumsgeschichte wird am Freitag, dem 9. September, um 19 Uhr eröffnet und ist bis zum 22. Januar 2023 zu sehen.

© Antje Rohm E-Mail