Stadt Zerbst/Anhalt

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Sonderausstellung „Krieg und Frieden – die Erstürmung der Stadt Zerbst im 30-jährigen Krieg"

Kriegsbeginn und Neubeginn - Erinnerungen Zerbster Bürger an den 16. April 1945 ©Museum Stadt Zerbst/Anhalt

Der Thesenanschlag Luthers 1517 an der Wittenberger Stadtkirche führt in den nächsten 150 Jahren zu umwälzenden gesellschaftlichen und politischen Ereignissen in Europa. Das konfessionelle Zeitalter ist eingeläutet. Die zunehmenden Auseinandersetzungen des 30jährigen Krieges um Glauben und Macht, zwischen Protestanten und Katholiken, gehen auch an Zerbst nicht spurlos vorüber. Am 26. März besetzen die Truppen des Ernst von Mansfeld Zerbst als Basis für die Rückeroberung der Dessauer Elbbrücke. In den Jahren ab 1626 wird die Stadt mehrfach von den durchziehenden Truppen, unabhängig der Konfession, geplündert, gebrandschatzt und mit hohen Kontributionen belegt. Die einst so blühende und reiche Stadt erlebt ihren wirtschaftlichen Niedergang: Inflation, Münzverschlechterung, Entvölkerung und wüst liegende Häuser sind die Folge. Wallensteins Soldaten erkranken an der Pest und infizieren den Großteil der Zerbster Bürger. Am Ende des Krieges ist die Bevölkerung durch Krankheiten und Seuchen um fast zwei Drittel dezimiert.

Die Sonderausstellung geht mit Blick auf das große Vertragswerk des Westfälischen Friedens der Frage nach, ist Frieden möglich?

Ausstellungseröffnung: 17. Mai 2026 um 14:30 Uhr

Ab 18. Mai bis zum 13. September 2026 ist die Ausstellung jeweils donnerstags bis sonntags von 11-17 Uhr geöffnet.

© Gerit Berzau E-Mail

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